Im Blick der Öffentlichkeit

Unterirdisch ist sauberer

22.06.19
HNA

An drei Standorten gibt es jetzt Einwurfsäulen für zeitgemäße Müllentsorgung

VON SABINE OSCHMANN

Bad Wilhelmshöhe – Ungeziefer, Marder, zerrissene gelbe Säcke, Schmutz, verstreuter Abfall, unangenehme Gerüche – damit kämpfen viele Menschen bei der Entsorgen ihres Mülls. Umso größer war der Andrang der Bewohner des Hauses Wilhelmshöher Allee 327, wo die Stadtreiniger und die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG jetzt ihr Gemeinschaftsprojekt zur Entsorgung vorstellten:

Leicht zu handhabende Unterflurbehälter, mittels derer Abfälle diskret und hygienisch unter der Erde verschwinden. Installiert wurden vor dem Haus vier Einwurfschächte, alles, was da rein kommt, fällt in einen fünf Kubikmeter
fassenden Abfallcontainer pro Säule, erläuterte Dirk Lange, Betriebsleiter der Stadtreiniger.

So können an dem neuen sauber und gepflegt wirkenden Standplatz 20 Kubikmeter Müll entsorgt werden. Geleert werden die unterirdischen Entsorgungsstationen von den Stadtreinigern mittels eines Krans. Jede der vier Einwurfsäulen ist mit Aufklebern und Bildern für die Zuordnung des Mülls gekennzeichnet, so Lange.

Die Säulen zur Entsorgung haben eine niedrige Höhe, sind bequem und barrierefrei zu erreichen und zu handhaben. Dazu gehört auch, dass die Einwurfklappen nur von Bewohnern der Wohnanlage mit ihren Schlüsseln genutzt werden können. Es entstehen den Mietern keine zusätzlichen Kosten, war zu erfahren.

Was sie sich wünschen: Dass die Klappen beim Öffnen arretieren, damit man sich nicht verletzt, lautete die Anregung. Die GWG ist die erste Kasseler Wohnungsbaugesellschaft, die in Kooperation mit den Stadtreinigern Unterflurabfallbehälter installiert, Bad Wilhelmshöhe der dritte Standort nach Fasanenhof und Mitte, weitere sollen folgen, sagte GWG-Geschäftsführer Peter Ley. Mülltonnen seien niemals schön, aber nun mal unverzichtbar, daher
seien unsichtbare Systeme die beste Lösung, so Ley.


Interessiert: Peter Ley und Dirk Lange (5. und 6. von links) erläuterten Armin und Hella Brencher (von links), Sigrid Groß, Karl-Heinz Peter, Gerda Wagner, Rita Leukert, Margot Degenhardt und Lieselotte Schnettler das moderne Entsorgungssystem. FOTO: SABINE OSCHMANN


 
 

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