Im Blick der Öffentlichkeit

Zuhause für 500 Menschen

01.02.18
HNA

 
Wird abgerissen: die ehemalige Joseph-von-Eichendorff-Schule. An ihrer Stelle entsteht das neue Wohnquartier Eichwald. Foto: Kothe

GWG baut auf dem Areal der Joseph-von Eichendorff-Schule in Bettenhausen – Start im Sommer 2019

Von Helga Kristina Kothe

BETTENHAUSEN. Noch ist das Areal der ehemaligen Joseph von-Eichendorff- Schule verwaist. Doch hinter den Kulissen entwickeln die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) der Stadt Kassel und das Kasseler Architekturbüro Pape + Pape ein neues Wohnquartier, das in mehreren Bauabschnitten entstehen wird.

Mitte 2019 könnten die ersten Bagger für das Wohnquartier Eichwald rollen, sagte GWG-Chef Peter Ley in der Sitzung des Ortsbeirats Bettenhausen. Es soll Wohnraum für rund 500 Menschen bieten. Die rund 200 Wohneinheiten werden ein Mix aus Ein- und Mehrfamilienhäusern sein - „und das zu bezahlbaren Preisen“, betonte Ley. Das Gros seien jedoch Mietwohnungen.

Das gesamte Areal hat eine Größe von 32 000 Quadratmetern, etwa 13 000 Quadratmeter davon werden Wohnfläche sein. Ein attraktiver Ort zum Leben, zentrumsnah und im Grünen - das ist das Ziel des Konzepts, deshalb soll auch nicht jeder Quadratzentimeter bebaut werden. „Unser Anspruch ist es, eine städtebauliche Qualität zu schaffen“, sagte Ley. Der Entwurf für das Wohnquartier stammt von den Kasseler Architekten Ulrike und Tore Pape sowie dem Düsseldorfer Architekten und Stadtplaner Thomas Schüler.

Es ist der Siegerentwurf eines internationalen Wettbewerbs, den die GWG ausgeschrieben hatte. Wichtig ist den Machern auch der soziale Mix. Singles, Paare und Familien mit Kindern soll das Quartierskonzept gleichermaßen ansprechen. Um für jeden Bedarf das Passende zu haben, variieren die Größen der Mietwohnungen zwischen 45 und 100 Quadratmetern, die der Eigenheime zwischen 120 bis 140 Quadratmetern.

Für Lebensqualität sorgen beispielsweise begrünte Innenhöfe und Spielmöglichkeiten. „Das Herzstück wird ein Quartiersplatz sein“, sagte Ulrike Pape. Für Lebensqualität sorge auch, dass es innerhalb des Quartiers keine oberirdischen Parkplätze gebe - stattdessen eine Tiefgarage.

Weitere Besonderheiten des Konzepts: Im Quartier Eichwald werden eine Kinder- tagesstätte und ein Stadtteilzentrum gebaut. Der Verein piano e.V. wird Angebote machen - angefangen bei der Hausaufgabenhilfe bis hin zur Rollatorenwartung. Darüber hinaus setzt die GWG auf innovative Energie- und Mobilitätskonzepte -  angedacht ist unter anderem E-Carsharing.


Ortsvorsteher Enrico Schäfer (SPD) freut sich über das Konzept und dessen rasche Umsetzung, „sodass dort keine Wunde im Stadtteil bleibt“. Lob aus dem Ortsbeirat gab es auch für die sozialen Aspekte des Konzepts.

Hintergrund - Olebachhalle wird modernisiert

Während die ehemalige Joseph-von Eichendorff-Schule in Bettenhausen abgerissen
wird, bleibt die benachbarte Olebachhalle erhalten. Noch in diesem Jahr soll die Sporthalle modernisiert werden, so der Plan der Stadt Kassel. Darüber informierte Peter Ley, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG) in der Sitzung des Ortsbeirats. Die GWG wird auf dem Schulgelände ab 2019 das neue Wohnquartier Eichwald bauen. Dort werde es allerdings keine Parkmöglichkeiten für die Sporthallenbesucher geben, betonte GWG-Chef Ley. Die bisherigen Parkplätze entlang der Eichwaldstraße sollen erhalten bleiben, weitere direkt vor der Halle geschaffen werden. (pke)



 
 

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