Im Blick der Öffentlichkeit

„Engagiert für unsere Baudenkmäler“

01.08.18
StadtZeit Kassel Magazin Nr. 87, August/September 2018

Für GWG-Geschäftsführer Peter Ley ist der Erhalt des baukulturellen Erbes Herausforderung und Herzensangelegenheit zugleich.

Über technische und wirtschaftliche Aspekte zur Verbesserung der Ausstattungsqualität, der technischen Infrastruktur und des energetischen Standards hinaus, spielt unter stadtgestalterischen Gesichtspunkten auch die äußere Anmutung von Gebäuden eine wichtige Rolle. Als städtisches Unternehmen sieht sich die GWG in der Verantwortung, aktiv an der Stadtgestaltung und -entwicklung mitzuwirken. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den wenigen noch vorhandenen historischen Gebäuden, die sich in GWG-Besitz befinden.


Karlshafener Straße 2, Foto:©Jörg Lantelmé
 

Ein Beispiel für die fachgerechte Sanierung und Ertüchtigung ist das über 100-jährige Backsteingebäude „Agathofstraße 48“, das heute das Stadtteilzentrum in Bettenhausen beherbergt. Äußerlich unverändert, hat es ein neues und modernes Innenleben bekommen, das perfekt mit der historischen Gebäudehülle harmoniert. Mit viel Sachverstand und dem Gespür für gestalterische Feinheiten sind die Erdgeschossräume saniert worden. Weitere Beispiele sind die Karlshafener Straße 2 (Alte Schule Harleshausen), die Wildemannsgasse 14 und der Marställer Platz 1.

Gelungen saniert, Stadtbild aufgewertet

Die 1880 erbaute Alte Schule bekam ein Dach mit Biberschwänzen in Originalformat und -farbe, die ursprünglichen Klinkerlisenen wurden wieder als vorgesetzte Lisenen mit Klinkern nachgebaut und der seinerzeit lieblos wieder aufgebaute Turm wurde anhand von alten Fotos als Holzturm originalgetreu rekonstruiert.

In der Wildemannsgasse 14 wurden Fassade, Fenster und Eingangsbereich dem Vorbild des Gebäudes aus den 1930er-Jahren nachempfunden sowie der Vorplatz neu gestaltet. Ein Beleuchtungskonzept mit moderner LED-Technik rundet die Gestaltung ab.


Marställer Platz 1,©Reichel Architekten

Exponiert am Steinweg gelegen, verlor das 1929 erbaute Haus Marställer Platz 1 in der Bombennacht im Oktober 1943 seinen Dachstuhl. Bei der aktuellen Sanierung sind die ursprünglichen Zwerchgiebel und Gauben rekonstruiert und die Fassade dem prachtvollen historischen Vorbild mit barocker Anmutung nachempfunden worden.

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