Im Blick der Öffentlichkeit

„Hier bin ich zu Hause“

23.09.17
HNA

Seit 50 Jahren ist Ingrid Mason als GWG-Mieterin im Forstfeld beheimatet
VON SABINE OSCHMANN

FORSTFELD. Die Lüderitzstraße im Stadtteil Forstfeld ist die Heimat von Ingrid Mason. Seit 50 Jahren lebt die 81-Jährige hier, und genau so lange ist sie Mieterin der GWG Gemeinnützige
Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel. Für diese Treue wurde Ingrid Mason jetzt, zusammen mit anderen langjährigen Mietern, geehrt. 1967 zog sie mit ihrem Mann Joseph Mason, einem amerikanischen Berufssoldaten, und den acht Kindern, darunter die späteren Fußballer Marco und Michael Mason, in das Zwei-Parteien-Haus in der Lüderitzstraße. In der damals an der Wildemannsgasse ansässigen GWG-Geschäftsstelle hatte sie nach einer Wohnung gefragt. „Und dann waren wir froh, hier etwas gefunden zu haben“, erzählt sie, „es war ein Neubeginn“. Hier ist ihr Zuhause: An der Lüderitzstraße ist Ingrid Mason seit 50 Jahren Mieterin.


Foto: Oschmann

„Anfangs Ofenheizung, Kohlen schleppen, Sitzbadewanne, zugige Fenster im Winter mit Eisblumen, aber das war dann vorbei, die GWG sanierte und modernisierte“, erinnern sich Ingrid Mason und Tochter Regine. 1972 zog die Familie ins obere Stockwerk, 90 Quadratmeter, fünf Zimmer, die Miete betrug 111 D-Mark. Das Haus hieß bald das „Mason-Haus“, denn auch unten lebte stets ein Familienmitglied. „Für mich war das hier immer wie mein eigenes Haus“, schwärmt die Seniorin. Nach Josephs Tod 2012 musste sie auch Abschied von ihrer Wohnung nehmen. „Ich wollte auf keinen Fall raus, musste mich aber verkleinern, das war damals sehr schlimm“, erinnert sie sich. Aber die GWG half und besorgte ihrer treuen Mieterin in der neuen Lebenssituation eine passende 55 Quadratmeter-Wohnung sozusagen um die Ecke. Hier wurde sie wieder froh und ist es bis heute. „Meine vertraute Umgebung, die Nachbarn, das gesamte Umfeld, der Kontakt zum Hausmeister, alles hat mir die GWG damals weiter ermöglicht“, erzählt Ingrid Mason voll Dankbarkeit. „Hier bin ich doch zu Hause“, stellt sie klar. Die Hausordnung ist ihr auch mit 81 Jahren keine lästige Pflicht. „Ich mache das gern, will es sauber und ordentlich haben“, erklärt sie energisch. In ihrem modernen seniorengerechten Bad und den gepflegten hellen Räumen mit Laminatböden fühlt sie sich wohl. Das ist auch der GWG wichtig, die Wert auf dauerhafte verlässliche Mietverhältnisse legt. Und wenn sie irgendwann mal Hilfe braucht? Dann wisse sie, dass Kinder und Wohnungsbaugesellschaft helfen werden, damit sie so lange wie möglich in ihren vier Wänden bleiben kann, sagt Ingrid Mason.


 
 

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