Im Blick der Öffentlichkeit

GWG: 125 Mio. für Sanierung

16.12.17
lokalo24.de

      
Jüngst von der GWG erworben: Die ehemaligen Häuser der Bundesanstalt für Immobilien in der Breitscheidstraße

Aufsichtsrat beschließt Investitionspaket für die nächsten fünf Jahre

Kassel. Im Jahr 2013 startete die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel (GWG) mit einer Investitionsoffensive das erste Fünfjahresprogramm in Höhe von 100 Millionen Euro. Investitionsschwerpunkte waren die energetische Gebäudesanierung und die Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung (Heizung, Zufluss-und Abfluss -leitungen, Elektro).

Mit dem ersten Investitionsprogramm hat die GWG einen Modernisierungsgrad der Gebäude von zirka 50 Prozent erreicht. Die Stadtteile Oberzwehren (Mattenberg), Waldau, Forstfeld, Philippinenhof sowie Rothenditmold (Rothenberg) waren Investitionsschwerpunkte.

Aktuell hat der Aufsichtsrat der GWG ein zweites Investitions programm in Höhe von weiteren 125 Millionen Euro für die Jahre 2018 bis 2022 beschlossen. Auch hier stehen wieder die energetische Sanierung und die Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung im Vordergrund. Der Aufsichtsratsvorsitzende der GWG, Oberbürgermeister Christian Geselle, erklärt hierzu: „Trotz der geplanten Neu baumaßnahmen wie zum Beispiel die Bebauung des Areals der ehemaligen Joseph von-Eichendorff-Schule im Eichwald (Bettenhausen), mit einem Investitionsvolumen von zirka 40 bis 50 Millionen Euro, ist es sehr wichtig, die Bestands investitionen nicht zu vernachlässigen. Alle, auch finanzielle, Anstrengungen müssen unternommen werden, damit insbesondere die Gebäude der 1950er- und 1960er- Jahre einen zeitgemäßen und zukunftsorientierten Standard aufweisen.“ Nach Ablauf des Programms in 2022 werden gut zwei Drittel des GWG-Bestandes ener¬getisch und technisch saniert und auch modern ausgestattet sein. „Neben einem bedarfs- und zeitgerechten Wohnungsangebot bedeutet dies auch, dass in den nächsten Jahren aufgrund des guten technischen Gebäudezustandes die Aufwendungen für Reparaturarbeiten deutlich abnehmen werden. Nur noch vergleichsweise geringe finanzielle Mittel werden zukünftig für die Gebäudeerhaltung (Instandhaltung) erforderlich sein. In zunehmendem Maß wird die Produktentwicklung Moderni sierung und Neubau an Bedeutung gewinnen“, erläutert Peter Ley, Geschäftsführer der GWG.


 
 

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