Im Blick der Öffentlichkeit

Mattenberg modernisiert

04.06.16
Extra-Tip

Stadt und GWG investierten 41 Millionen Euro
Von RAINER HAHNE

Kassel
. Das war dringend notwendig. Der „Mattenberg” wurde von Grund auf erneuert. Sieben Millionen Euro von Bund, Land und der Stadt und 34 Millionen Euro der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GWG haben dem umstrittenen Bereich neuen Glanz verliehen. „Wir haben bei über 600 Wohnungen 1,4 Millionen Euro Fördermittel in die Wohnumfeld-Erneuerungen investiert.

Die Gebäudemodernisierungen haben insgesamt ein Volumen von 32 Millionen Euro”, rechnete GWG-Chef Peter Ley beim großen Stadtteilfest zum Abschluss aller Maßnahmen vor. „Die Menschen wohnen wieder gerne hier, und wir können sogar feststellen, dass die hier aufgewachsene Kindergeneration wieder Wohnungen im Stadtteil sucht. Ein schöner Erfolg der gemeinsamen Arbeit.”

2004 standen hier noch acht Prozent der Wohnungen leer, im Brückenhof sieben Prozent. Für die gesamte Stadt Kassel wurde damals ein deutlicher Bevölkerungsrückgang vorhergesagt.

„Der Stadtumbau ist zwar ein städtebauliches Förderprogramm, doch ohne die Mitarbeit der Menschen vor Ort wäre der Erfolg dieser Maßnahmen nicht möglich gewesen”, würdigte Stadtkämmerer und Sozialdezernent Christian Geselle die Arbeit der Menschen im Stadtteil. Wichtigster Partner vor Ort war der Frauentreff Brückenhof e.V., der seit 2006 das Stadtteilmanagement organisiert.

„Mit dem Abschluss aller Stadtumbau-Maßnahmen auch im Brückenhof werden bis 2018 über 7,1 Millionen Euro an Födermitteln nach Oberzwehren geflossen sein – 5,4 Millionen von Bund und Land, 1,7 Millionen von der Stadt. Durch die Fördermittel wurde die Wohn- und Lebensqualität am Mattenberg nachhaltig verbessert”, freute sich auch Stadtbaurat Christof Nolda. „Die erneuerten Freiräume und Spielpunkte in der Siedlung laden jetzt zum Spielen und Bewegen ein.

Breite Wohnwege, Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten sind ein Angebot an Bewohner aller Altersklassen, ihr direktes Wohnumfeld intensiver zu nutzen.” Auffälligste Änderungen sind

sicher die Umgestaltung der denkmalgeschützten Turnhalle in der Berlitstraße für 1,7Millionen Euro zum „Kultur-Haus Oberzwehren”, das füröffentliche und private Feiern,für Kultur-, Bildungs- und Sportveranstaltungen genutzt werden kann und die Umgestaltung des Spielplatzes „Kronackerstraße”.

 

Es hat sich gelohnt: Peter Ley (GWG), Stadtkämmerer Christian Geselle und Stadtbaurat Christof Nolda eröffnen das Stadtteilfest.

 

34 Millionen Euro: Die Häuser auf dem Mattenberg sehen aus wie neu. Fotos: Hahne

 

 
 

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