Im Blick der Öffentlichkeit

Das Kasseler Modell macht es vor

01.02.16
DBZ

Erst Flüchtlingsunterkunft, später Mietwohnungen

Erst Flüchtlingsunterkunft, später Mietwohnungen: So stellen sich die Stadt Kassel und die Wohnungsbaugesellschaft GWG das Kasseler Modell vor. Das Kasseler Modell ein Modellvorhaben, das in kürze an der Bunsenstraße auf 2.500 m²  Wohnraum schafft, zunächst für Flüchtlinge. Dafür haben die Stadt Kassel und die GWG sechs Architekturbüros gewonnen: Baufrösche, Foundation 5+, Hegger Hegger Schleiff, Kober, Spöth und Reichel. „Wir als Architekten sehen in der Aufgabe die Chance, einfachen Wohnraum für Viele zu schaffen, und erhoffen damit, eine hohe Nachhaltigkeit des Projektes zu erzeugen“, sagt Prof. Alexander Reichel vom Architekturbüro Reichel. „Die Gebäude sind strukturell daher so aufgebaut, dass sie später auch als Familienwohnungen oder Studentenapartments weitergenutzt werden können.“



Die 36 Wohnungen sollen bereits im Sommer 2016 fertig gestellt sein. Die Stadt Kassel und die GWG investieren insgesamt inklusive Grundstückskauf 7 Mio. €. Drei Gebäude werden entstehen. Unterrichtsraum, Büros, Werkstatt, Waschküche und Teeküche sind im Erdgeschoss des Empfangshauses und im Haus 1 vorgesehen, zudem Spielraum für Kinder. Mit dem Bau der Unterkünfte soll Ende Januar begonnen werden. Die Konstruktion wird ein Beton-Holz-Hybrid sein. Zwei der drei Neubauten werden in U-Form sich um einen Innenhof gruppieren. Das Empfangsgebäude schließt das Ensemble zur Straße hin.

Zunächst werden Fluchtsuchenden für sieben Jahre dort wohnen können, danach möchte die Stadt Kassel die Gebäude als kostengünstigen Wohnungsbau nutzen. Es sollen dort dann 1- bis 4-Raumwohnungen entstehen, deren Mieten sich einkommensschwache Menschen leisten können.

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