Im Blick der Öffentlichkeit

Wassergeld: So funktioniert Rückerstattung

09.09.15
HNA 09.09.2015

KASSEL/VELLMAR. Um die Rückerstattung von 20 Prozent der Wasserrechnungen aus der Zeit von Anfang 2008 bis 31. März 2012 zu bekommen, müssen Kunden nicht selbst aktiv werden, betonen die Städtischen Werke. Das Unternehmen ermittelt den Erstattungsbetrag und schickt den Kunden darüber einen Brief bis spätestens 30.Juni 2016. Das Geld wird dann automatisch aufs Konto des Kunden überwiesen.

Wer bis Ende Juni 2016 keinen Brief bekommen hat, kann sich bis Jahresende 2016 an die Stadtwerke wenden, um Rückerstattungs-Ansprüche geltend zu machen. Kunden, die inzwischen weggezogen sind, lassen die Städtischen Werke ermitteln. Sind die Adresse und die Bankverbindung des damaligen Wasserkunden geklärt, wird die Rückerstattung überwiesen.

„Jeder kriegt sein Geld“, verspricht Stadtwerke-Vorstandschef Andreas Helbig. Telefonisch nachfragen sollten die Kunden nicht, bittet Hel-big: „Wer bei uns anruft, stört nur die Abwicklung.“ Damit sich die Wasserkunden über Hintergründe und Details zur Rückerstattung informieren können, haben die Stadtwerke im Internet eine Info-Seite eingerichtet:
www.sw-kassel.de/erstattung

Wichtig zu wissen ist auch: Eine Rückerstattung in Bargeld gibt es nicht, stellt Helbig klar. Und es gebe auch keinen Verzinsungsanspruch auf den Rückzahlungsbetrag für die zurückliegenden Jahre.

Mieter, die nicht selbst Wasserkunden der Stadtwerke sind, müssen sich wegen der Rückerstattung an ihren Vermieter oder die Hausverwaltung wenden, die das Geld von den Werken bekommen. (ach)


 
 

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