Im Blick der Öffentlichkeit

Pflege in der Nähe

09.02.14
Quelle: Extra-Tip

Wohnen für Generationen: Verschiedene Einrichtungen sorgen für Hilfe

Kassel. Das Projekt „Leben im Quartier – Wohnen für Generationen“ wurde jetzt mit einem Kooperationsvertrag der beteiligten Einrichtungen festgezurrt.

Dabei versuchen unterschiedliche Initiativen auf den demografischen Wandeln zu reagieren und den Blick auf den hohen Anteil allein lebender, älterer und hochbetagter Menschen zu haben. „Es ist für eine Kommune notwendig, neue Wege zu gehen und Modelle zu erproben, Infrastrukturen zu entwickeln und Kooperationen zu unterstützen, die dazu dienen, das Leben älterer Menschen im angestammten Quartier sicher zu stellen“, so Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel.

Viele Menschen wollen in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung bleiben, auch wenn sie krank oder pflegebedürftig werden. „Damit das möglich ist, braucht es im Alltag die notwendigen Hilfen. Dies ermöglichen wir im Rahmen des Projekts "‘Leben im Quartier – Wohnen für Generationen", so Ute Pähns, stellvertretende Leiterin des Sozialamtes Kassel.

                 

Die Unterzeichner der Kooperationsvereinbarung „Leben im Quartier – Wohnen für Generationen“ im Stadtteiltreff Mattenberg: (v.l.n.r.) Peter Ley (Geschäftsführer GWG), Annett Martin (Vorstand piano e.V.), Michael Schmidt (Geschäftsführer AWO Nordhessen) Stephan Eigenbrodt (AWO mobil Pflege Zuhause), Ute Pähns (stellv. Leiterin Sozialamt Kassel), Burkhard Wagner (PHB e.V.), Martin Müller (Diakoniestationen), Ilana Kacs (Pflegedienst PSH), Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel und Gerhard Paul, Geschäftsführer des Heilhauses). Foto: Privat

Zielsetzung ist, an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Kassel diese Angebote zu unterbreiten. Kerngebiete sind die größeren Wohnquartiere der GWG, die die Stadtteiltreffpunkte zur Verfügung stellt. Der Verein piano e.V. betreibt die Treffpunkte. Fünf ambulante Pflegeeinrichtungen, die in sechs Stadtteiltreffpunkten angesiedelt sind, haben sich zu einer Projektkooperation zusammengeschlossen und gewährleisten die pflegerisch-hauswirtschaftliche Versorgung. „Das komplette Angebot richtet sich vorrangig an Kunden der GWG. Aber auch noch nicht Kunden im Einzugsbereich der Stadtteiltreffpunkte stehen die Angebote offen“, erläuterte Annett Martin, die Projektleiterin. „Wir freuen uns, umfangreiche Service-, Hilfs- und Pflegeleistungen wohnortnah in sechs Quartieren anbieten können“, so Gerhard Paul, Geschäftsführer des Mehrgenerationenhauses und Pflegedienstes Heilhaus abschließend, stellvertretend für den Kooperationsverbund der fünf ambulanten Pflegedienste.

Für Auskünfte rund um das Projekt steht Annett Martin unter 0561-70001-750 oder unter info@piano-kassel.de zur Verfügung.

 
 

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