Im Blick der Öffentlichkeit

Über 100 Millionen Euro bis 2017

01.12.13
Quelle: Golf Nordhessen 12/2013

GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT DER STADT KASSEL INVESTIERT NACHHALTIG

von Rainer Lomen

              


Diese Computeranimation des Architekturbüros Reiche! macht deutlich, wie die Fassade der Häuserzeile am Kasseler Graben 5 bis 11 einmal aussehen wird, wenn das Projekt in drei Jahren abgeschlossen ist.

Bis 2017 will die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel, GWG, 103 Millionen Euro in ihren Bestand investieren. Zu den Maßnahmen gehört es, die 28 Wohnungen der Objekte Graben 5 bis 11 zu modernisieren. Die Investition wird sich auf 4,3 Millionen Euro belaufen.

Der Startschuss fiel im Frühjahr, bis 2016 soll alles fertig sein. An den vier Bauabschnitten sind zur Hälfte Kasseler Unternehmen beteiligt.Zunächst geht es um das Objekt „Graben 5". Die energetische Sanierung zählt ebenso zu den Schwerpunkten wie der Terrassen- und Balkonanbau und barrierefreie Wohnungszugänge. „Wir setzen insbesondere auf großzügige Grundrisse, moderne Bäder, bodentiefe Fenster und gehobene Ausstattung, die Parkettfußboden und eine Fußbodenheizung beinhalten", hebt GWG-Pressesprecherin Petra Leithäuser hervor.

Stadtbaurat Christof Nolda erklärt: „Das Projekt setzt zwei wesentliche Ziele der Stadtentwicklung an zentraler Stelle in der Stadt um: die Energieeinsparung und die Barrierefreiheit. Die Aufgabe ist es, das bei verträglicher Mietenentwicklung zu realisieren. Die GWG agiert hier vorbildlich".

„Die Häuserzeile mit ihrer imposanten Lage im Herzen der Stadt entstand Ende der 50er-Jahre. Die Wohnungen haben eine Fläche von durchschnittlich 64 Quadratmetern, mit kleinen Räumen und Bädern - also nicht mehr zeitgemäß für heutige Ansprüche und zukünftiges Wohnen", so GWG-Chef Peter Ley.

Planungen von Architekturbüro Reichel


Mit dem Umbau entstehen Komfortwohnungen. Der wenig attraktive Innenhof, bisher als Parkraum genutzt, „wird neu gestaltet und erhält eine Aufenthaltsqualität inmitten des alten Baumbestandes, der erhalten bleibt'', unterstreicht Ley. Auch die angrenzenden Grundstücke werden in die Neugestaltung einbezogen. Vor Beginn der Bauarbeiten wurden den Kunden die Maßnahmen im Einzelnen erläutert.

„Mit dem Start der Maßnahmen zogen sie in vorübergehende Ersatzwohnungen um, die sich in der Nähe befinden", macht Leithäuser deutlich. Entwurf und Planung stammen vom Kasseler Architekturbüro Reichet. „Großzügigen und hellen Wohnraum zu schaffen, ohne den Charakter der städtebaulichen Anlage aus den 50er-Jahren zu zerstören, war die zentrale Herausforderung. So entsteht eine moderne, aber authentische Wohnbebauung", erläutert Prof. Alexander Reichel.
Peter Ley: „Der Startschuss am Graben fiel im Frühjahr Bis 2016 wollen wir das Projekt abschließen."

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