Der Stadtteil Philippinenhof/Warteberg ist flächenmäßig der kleinste Kassels, liegt im Norden der Stadt und ist ein reines Wohngebiet. Wiesen, Felder, Waldstücke und Kleingartenanlagen umgeben die ehemalige, aus dem 18. Jahrhundert stammende Kolonie Philippinenhof, die in den 30er Jahren um die Wartebergsiedlung ergänzt wurde. Daher stammt auch der Doppelname des Stadtteils. Im Stadtteil Philippinenhof/Warteberg ergänzen die neueren, am Stadtteilrand liegenden Eigenheimsiedlungen um die Straßen Am Sandkopf und Weidestraße die älteren, für Wohnnutzung bebauten Bereiche.
Diese Bereiche sind die Bezirke Alt-Philippinenhof und links des Philippinenhöfer Wegs die Wartebergsiedlung. Charakteristisch für diese Bezirke sind genossenschaftliche Mietwohnungsbauten und eine Hand voll Hochhäuser aus den 70er Jahren. Die Eigenheimsiedlung um die Staufenbergstraße und die Adam-von-Trott-zu-Solz-Siedlung gehören ebenfalls zum Stadtteil. Eine Grundversorgung für alltägliche Belange ist im Stadtteil gegeben. Die Anbindung an das ÖPNV-Netz ist gut. Die natürliche und ländliche Umgebung des Wartebergs bietet hohe Naherholungsqualität und lädt zu Spaziergängen und Wanderungen ein.
Eine Grundschule, Kindergärten und diverse Jugendbetreuungseinrichtungen sorgen für ein familiengeeignetes Umfeld. Im Jahr 2005 hat die GWG mit der Sanierung ihrer Häuser im Stadtteil begonnen. Bis heute wurde bereits mehr als die Hälfte des Wohnungsbestandes energetisch saniert. Der Einbau einer energieeffizienten Zentralheizung sowie der Austausch zu neuen wärmeisolierenden Fenstern und neuen Heizkörpern und Anbringung einer hochwertigen Außenwärmedämmung führen zu einer sehr guten Energiebilanz. Die Kunden freuen sich über neue und moderne Sanitärtechnik, neue Elektroinstallationen und hochwertige Bodenbeläge im Wohnbereich. In den Bädern wurde durch die Modernisierung mehr Platz gewonnen. Nahezu alle modernisierten Wohnungen wurden mit hochwertigen Sanitärobjekten und ebenerdigen Duschen ausgestattet.